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Das Auftreten von Schwefelwasserstoff in Biogasanlagen

Es soll auf dieser Seite einmal speziell das Auftreten von Schwefelwasserstoff in Biogasanlagen beschrieben werden.

Biogasanlagen sind Bestandteil der erneuerbaren Energietechnologie und werden in der Zukunft noch stärker unseren Energiebedarf decken. Deutschland ist bei dieser Technologie führend.

Neben der Verstromung von Biogas gewinnt auch die Einspeisung als Biomethan in das Gasnetz mehr und mehr an Bedeutung. Gerade hier ist ein schwefelwasserstofffreies Gas wichtig und unabdingbar.

Hatten die Pioniere der Biogasproduktion dem Schwefelwasserstoffanteil noch geringe Aufmerksamkeit entgegengebracht, ist die Reinigung des Biogases von Schwefelwasserstoff inzwischen ein fester Bestandteil bei Biogasanlagen und wird teilweise über mehrere Stufen neben dem CO2 und der Restfeuchte dem Gas entzogen. Viele Biogasanlagen werden heute schon nicht mehr nach dem derzeitigen Stand der Technik betrieben.

  • Standzeiten von sechs Jahren für eine Anlage wegen der Korrosion durch Schwefelwasserstoff sind nicht rentabel.
  • Standzeiten von unter einem Jahr von Aktivkohlefiltern sind ebenfalls nicht akzeptierbar.
  • Monatliche Ölwechsel bei den Gasmotoren wegen der Versäuerung durch Schwefelwasserstoff sind auch nicht rentabel.  Auch wenn der Hersteller der Motoren einen Betrieb mit 500 ppm H2S erlaubt ist doch die Rentabilität mit niedrigeren Konzentrationen und dadurch geringeren Verbrauch von Öl sinnvoll.